Uhren-Produktfotos
Eine Uhr ist ein Spiegel mit Zifferblatt. Jede Fläche, die im Raum sichtbar ist, erscheint im Gehäuse – wenn Sie sie nicht kontrollieren.
Spiegelungen sind das ganze Problem
Ein poliertes Stahlgehäuse spiegelt, was davorsteht: Ihr Handy, Ihre Hände, ein Fenster, eine Lampe. Das Ergebnis ist ein heller Streifen quer über Gehäuse oder Glas, und das Zifferblatt darunter verschwindet.
Die Lösung ist nicht weniger Licht, sondern weicheres und gleichmäßigeres Licht. Legen Sie die Uhr auf eine weiße Fläche, fotografieren Sie im diffusen Tageslicht abseits der Fensterspiegelung, und stehen Sie so, dass Ihre eigene Spiegelung außerhalb des Gehäuses liegt. Fängt das Glas trotzdem ein Glanzlicht, kippen Sie die Uhr ein paar Grad, statt das Licht zu verschieben.
- Diffuses Tageslicht, niemals eine direkte Lampe oder ein Blitz.
- Weiße Karte oder Papier auf beiden Seiten, um Licht um das Gehäuse zu legen.
- Frontal auf Zifferblatthöhe aufnehmen; der Blick von oben macht die Lünette flach.
- Auf die eigene Spiegelung im Glas achten – besonders auf dem Handybildschirm.
Zifferblatt und Details zeigen
Das Zifferblatt liest der Käufer: Marke, Modell, Indizes, Zeigerstellung und jeden Text. Es muss im Foto lesbar sein – meist eine Nahaufnahme mit der Kamera frontal zum Zifferblatt und die Uhr in der Waagerechten.
Dann die Details, die den Wert tragen: der Gehäuseboden mit seinen Gravuren, die Krone, die Schließe, das Armband und jeder Abrieb an den Bandanstößen.
- Zifferblatt frontal, bildfüllend, über die ganze Fläche scharf.
- Gehäuseboden: Referenznummer und Gravuren, lesbar.
- Schließe, Dorn und Armband – das verschleißt am schnellsten.
- Eine Aufnahme am Handgelenk für den Größenbezug, wenn die Passform zählt.
Ein sauberes Angebotsbild ohne Lichttent
Eine richtige Uhrenaufnahme entsteht in einem Lichttent mit Makroobjektiv – das baut niemand, der eine einzelne Uhr auf einem Marktplatz verkauft. Der praktische Weg: vor schlichter Fläche fotografieren und Zenith AI – Product Photo den Hintergrund entfernen und das Licht neu aufbauen lassen, sodass die Uhr sauber wirkt, ohne dass sich der Raum darin spiegelt.
Das Metall selbst bleibt, wie es ist – inklusive der Spuren, die zeigen, dass die Uhr getragen wurde. Genau das soll ein ehrliches Angebot zeigen.
So funktioniert's
In drei Schritten vom Handyfoto zum fertigen Bild
Fotografieren oder importieren
Ein Foto in der App aufnehmen oder ein vorhandenes vom iPhone wählen.
Die KI übernimmt
Die App entfernt den Hintergrund, richtet das Licht neu aus und baut die Szene.
Exportieren und einstellen
Bild in der Größe speichern, die Ihre Verkaufsplattform verlangt.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Wie fotografiere ich eine Uhr ohne Spiegelungen?
Diffuses Tageslicht nutzen, auf beiden Seiten weiße Karte anlegen, um das Licht ums Gehäuse zu legen, und frontal zum Zifferblatt aufnehmen, damit Handy und Hände nicht reflektieren. Die Uhr ein paar Grad zu kippen ist meist schneller, als das Licht zu verschieben.
Welche Winkel soll ein Uhrenangebot zeigen?
Ein frontales Zifferblattfoto als Titelbild, dann Gehäuseboden mit Referenznummer, Krone und Schließe, Armband oder Band sowie eine Aufnahme am Handgelenk für die Größe. Die Referenznummer ist das wichtigste Detail des Sets.
Kann ein Handy gute Uhrenfotos machen?
Ja, wenn das Licht weich und die Uhr auf schlichter Fläche liegt. Handykameras haben genug Auflösung für das Zifferblatt; die Grenze sind Spiegelungen, und die sind ein Lichtproblem, kein Objektivproblem.
Soll ich Kratzer aus einem Uhrenfoto entfernen?
Nein. Zeigen Sie die Uhr, wie sie ist, und beschreiben Sie den Zustand. Kratzer aus dem Bild zu entfernen und eine verkratzte Uhr zu verschicken ist der schnellste Weg zu einem Streitfall – und die meisten Marktplätze entscheiden zugunsten des Käufers.
Probieren Sie es mit Ihrem nächsten Foto
Kostenlos im App Store. Nur für iPhone und iPad.